Was passiert genau in der KUH?

Die Vorlesungen für Kinder finden in den großen Hörsälen der teilnehmenden Hochschulen in Hannover statt und dauern in der Regel eine Dreiviertelstunde. Die Kinder erhalten einen „echten“ Studierendenausweis, auf dem sie sich die besuchten Vorlesungen abstempeln lassen können.

 

Teilnehmen kann jedes Kind ab acht Jahren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Für die Eltern bzw. die Begleitung der Kinder werden die Vorlesungen in der Regel in einem separaten Raum per Video übertragen. Die Vorlesungen sind NUR für die Kinder!

Wer macht die KUH?

Fünf hannoversche Hochschulen haben sich zusammengeschlossen, um Kindern Einblicke in den Hochschulalltag und die Welt der Wissenschaft zu ermöglichen und veranstalten je eine Vorlesung in ihren Räumlichkeiten:

Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Leibniz Universität Hannover (LUH)

Hochschule Hannover (HoH)

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH)

Wie ist die KUH entstanden?

Die KUH fand im Wintersemester 2003/04 das erste Mal statt und beruht auf einer Initiative einiger engagierter Studierender der MHH. Sie setzt seitdem eine Vorlesungsreihe der Universität Hannover und der Evangelischen Fachhochschule Hannover fort, die im Sommersemester 2003 in Zusammenarbeit mit dem TigerentenClub, einer Kindersendung des Südwestrundfunks, zum ersten Mal Vorlesungen für Kinder in Hannover angeboten haben.

 

Der große Erfolg der ersten KinderUniHannover-Vorlesungsreihe wird nicht nur durch das große Medieninteresse, sondern vor allem durch die 450 Kinder, die zu jeder der insgesamt sechs Vorlesungen kamen, dokumentiert. Nicht zuletzt wegen dieser positiven Resonanz auf diese erste Vorlesungsreihe für Kinder in Hannover haben sich die Organisatoren aus sechs Hochschulen in Hannover entschlossen, diese Idee fortzusetzen.

 

Die ursprüngliche Idee der Kinderuniversität kommt aus Tübingen. Dort startete im Jahr 2002 in der Eberhard-Karls-Universität die erste Kinderuni. Aufgrund der großen Resonanz gibt es auch in Tübingen eine Fortsetzung der Reihe.